Artikel Kinder der Neuen Zeit

Alle Welt spricht von Kindern der Neuen Zeit. Doch was heißt das eigentlich?

Man hört von Indigokindern, Kristallkindern, Regenbogenkindern und noch vieles mehr. Man kann ihnen Namen geben wie viele man möchte und alle haben sie etwas gemeinsam. Sie haben ein gemeinsames Ziel. Alte Strukturen aufbrechen, die in einer Gesellschaft der Zukunft keinen Platz mehr haben. Neues zu schaffen für eine harmonischere Zukunft die eine ganze Welt verbindet. Dogmen, Paradigmen und Modelle in unserer Gesellschaft die ausgedient haben und nicht mehr tragbar sind, brechen zusammen in allen Bereichen. Es muss Platz geschafft werden für NEUES!

Dies haben sich unsere Kinder der neuen Zeit zur Aufgabe gemacht. Sie wollen uns wach rütteln, wenn es sein muss in Form von Chaos und Aggression. Daher auch die allseits beliebte Diagnose: ADS und ADHS. Kinder bei denen alte Erziehungsmaßnahmen und Druck nicht greifen. Regeln die früher galten funktionieren heute nicht mehr. Diese Kinder lassen sich nicht in Strukturen pressen, oder zu Dingen zwingen, die in ihrer Wahrnehmung nicht stimmig oder sinnvoll sind. Und man kann ihnen nichts vormachen. Sie haben ein weit entwickeltes Bewusstsein, das oft reifer als ihr Alter zu sein scheint und eine überdurchschnittliche Sensibilität. Oft sind sie es, die den Erwachsenen als Spiegel dienen und ihre "Knöpfe drücken". Das kann sehr anstrengend sein, aber auch sehr lehrreich.

Wichtig ist es, dass die Eltern ihre eigenen Regeln überdenken und nur das konsequent durchsetzten, was für sie stimmig, sinnvoll und tatsächlich wichtig ist. Diese Grenzen und Regeln sollten dann auf eine einfühlsame, neue Art und Weise vermittelt und mit Konsequenz verfolgt werden. Die Kinder merken, wenn die Eltern es nicht hundert Prozent ernst meinen und sich selbst nicht an ihre eigenen Regeln halten. Daher dürfen die Eltern als leuchtendes Beispiel vorangehen.

 

Vollkommen kontraproduktiv ist es, Kinder medikamentös ruhig zu stellen. Hier wird Oberflächlich Ruhe geschaffen, weil das Symptom unterdrückt wird, aber die Ursache wird nicht behoben. Diese Kinder sind tickende Zeitbomben. Denn wenn sich all diese unterdrückten Emotionen eines Tages Luft verschaffen und ausbrechen, kann das schlimme Folgen haben. Oft sind es gerade diese Kinder, die über eine hohe Intelligenz und ein großes Potential verfügen, das man, wenn man sich auf ihre individuelle Persönlichkeit einlässt, fördern und entwickeln kann, mit großartigen Ergebnissen.

Sobald die Kinder in die Schule gehen, wird es besonders schwierig für sie. Denn die gesamten Schulsysteme sind nicht mehr geeignet für diese Kinder. Sie können sich nicht mehr in dieses Schulsystem einfügen, denn sie spüren ganz tief in ihrer Seele, dass andere Dinge sehr viel wichtiger sind. Sie lassen sich nicht mehr in ein System pressen, in dem ihnen vorgeschrieben wird, wie sie zu denken haben und nur in  ihren momentanen Leistungen bewertet werden. Es bräuchte ein vollkommen neues Schulsystem für diese Kinder, in dem sie lernen mit  ihren Fähigkeiten und Anlagen zu arbeiten und diese auch ausleben dürfen. Schulen die Kreativität fördern, mit viel Musik, Tanz und Bewegung gearbeitet wird. Das wäre das Richtige!

 

Im Jugendalter greifen viele zu Drogen. Hier finden sie plötzlich Bilder, Wahrnehmungen und Zustände, in denen sie merken und spüren, ja das bin ich. Sie können sich dadurch besser fühlen und erfahren. Wir sprechen uns hier keineswegs für Drogen aus! Aber es wäre wünschenswert, dass Jugendliche die Chance bekämen, solche Erfahrungen auch ohne Drogen jeden Tag zu machen, dass sie etwas ganz Besonderes sind mit ihren ganz individuellen Fähigkeiten. Dass sie eine wichtige Aufgabe haben und diese auch leben dürfen.

Es werden immer noch Jugendliche gezwungen einen Beruf zu erlernen, der ihnen keineswegs zusagt. Sie werden bewertet nach Noten, nach Wissen, das überhaupt nicht wichtig ist. Sie werden in eine Schiene gepresst und sollen etwas tun von dem sie genau wissen, dass sie es überhaupt nicht mögen. Doch weil sie ihre Eltern lieben versuchen sie diesen gerecht zu werden. Eltern sollten Verständnis für ihre Kinder haben. Auch wenn sie manchmal aggressiv reagieren, nicht bereit sind, sich in ein bestimmtes Schema pressen zu lassen und auch dann, wenn sie mal Drogen nehmen, denn das sind alles Hilfeschreie aus der Seele!

 

Nehmt eure Kinder wie sie sind, liebt sie wie sie sind, denn jedes Kind ist individuell und hat eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Unterstützt sie, auch wenn ihr es manchmal nicht verstehen könnt. Dann können das Licht und die Seele eurer Kinder erblühen und so stark und kraftvoll werden. Sie lieben euch von ganzem Herzen, auch wenn sie es manchmal nicht zeigen können. Es sind unsere Kinder, denen wir eines Tages diese Welt in ihre Hände legen.
Wie groß die Verantwortung ist, was wir Ihnen für ihren Lebensweg mitgeben, ist uns oft gar nicht bewusst. Sie sind kleine Schwämme, die alles aufsaugen, im Positiven wie im Negativen. Die Eltern sind ihre ersten „Helden“, ihre Lebensmodelle. Viele von uns wissen selbst, wie lange man an dem trägt, was unsere Eltern uns mit gegeben oder eben nicht gegeben haben und wie nachhaltig das unser Leben beeinflusst.

Natürlich brauchen die Kinder der Neuen Zeit auch Grenzen und vor allem Klarheit. Aber sie brauchen auch Raum für ihre spirituelle Entwicklung. Sinnvoll ist es, diesen Kindern die Engel und Naturwesen, auf spielerische Weise über Musik, Spiel, Tanz und Gesang oder in Form von Geschichten oder Fantasiereisen die Welt der Anderswelt näher zu bringen. Das fördert die Kinder der Neuen Zeit!

 

Eure Kinder sind gekommen, um ihren Weg zu gehen. Ein Band zwischen Mutter und Kind, ein Band zwischen Vater und Kind kann nicht getrennt werden. Es bleibt bestehen für immer. Die Liebe des Vaters zum Kind ist kräftigend und stärkend. Die Liebe der Mutter für das Kind ist fürsorglich und tröstend. Die Kinder sollten hören: Ich liebe dich so wie du bist, weil so wie du bist, bist du richtig und gut.

 

Wir selbst durften mit unseren Kindern, heute 5, 13 und 15 Jahre alt, viele Prozesse durchlaufen. Sie waren und sind unsere wertvollsten Lehrer und erst nach einer Weile haben wir erkannt, dass sie uns auch viele wertvolle Erkenntnisse für unsere Seminare mitgegeben haben.

 

Wir bieten in unseren Seminaren, Einzel- und Gruppensitzungen Möglichkeiten für Eltern und/oder Kinder, sowohl mit der eigenen Spiritualität umzugehen,

als auch auf der zwischenmenschlichen Ebene Harmonie herzustellen und im Alltag zu integrieren.

 

Unser größter Wunsch ist es, den Kindern der neuen Zeit eine Stimme zu geben, die nicht nur gehört, sondern auch verstanden wird. Dann wird aus dem, was viele als Makel sehen ein großes Geschenk. Denn sie sind es, die uns in die neue Zeit führen werden. Und sie brauchen uns, ihre Eltern, ihre Lehrer, die sie dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit und ihre großartigen Fähigkeiten zu entfalten. Von unserer Liebe und unserem Verständnis getragen!

 

Verfasst von Autorin: Anabella Drexler, erschienen im Merkaba Magazin Dezember 2012

 

Scharlatane der Esoszene

Ein aktueller Anlass hat mich dazu bewogen diesen Beitrag zu schreiben.

Ich bin erschüttert, welche Machenschaften und Vorgehensweisen meine sogenannten werten Kollegen in der Heiler Branche ausüben!

Es ist schon traurig, dass es so viel Manipulation, Machtmissbrauch und Spielchen mit der Unwissenheit von Hilfesuchenden getrieben wird. Ich möchte hier auch nicht generell irgendwelche Techniken durch den Kakao ziehen, aber bei manchen Methoden frage ich mich doch nach dem höheren Sinn! Ich bin der Meinung, dass alles was ein Mensch verändern möchte, im vollen Bewusstsein geschehen sollte, da es in meinen Augen nur dann mit dem freien Willen und auch mit dem Wachstum des Menschen einhergehen kann. Oft ist genau dieses Wachbewusstsein ein wichtiger Baustein zur Erweiterung und Anhebung des eigenen Energiefeldes. Wenn jemand die Bereitschaft hat sein Leben zu verändern, dann ist er auch in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen sollten nicht aus der Überheblichkeit des Heilers/Coaches heraus geboren sein, da dieser meint er wüsste zu 100 % was das Beste für seinen Klienten ist. Selbst wenn dieser eine solide Einschätzung abgeben kann, ist hier Demut in die Prozesse des Klienten gefragt! Nur der Klient selbst, fühlt, weiß und sollte entscheiden was das Beste für ihn selbst ist, und wann der richtige Zeitpunkt hierfür gekommen ist.

Auch das übergriffige "ich befreie dich von...“ ist in meinen Augen eine gefährliche Angelegenheit! Ohne den Klienten zu fragen, ob es in seinem Sinne ist und dieser überhaupt befreit werden will ist unumgänglich! Vielleicht möchte der Klient diese Erfahrung noch machen oder hat einfach noch nicht genug aus der Situation gelernt. Vielleicht hängt er einfach noch an der alten Gewohnheit. Der Heiler beraubt ihn dann um diese Lernerfahrung und vielleicht auch um den Evolutionsprozess. Außerdem kann die Zwangsbefreiung zu einer Symptomverschiebung führen, die dann wiederum zu einem schwereren Symptom führen kann.

Hierzu ein kleiner Vergleich: Ein Mann sieht eine ältere Dame am Straßenrand. Er eilt ihr zu Hilfe und führt sie über die Straße. Die alte Dame versucht sich ihm zu entziehen, doch er führt sie unbeirrt weiter über die dicht befahrene Straße. In seinem Wahn ihr zu helfen, nimmt er ihr Widerstreben nicht wahr. Als sie auf der gegenüberliegenden Straßenseite ankommen, sagt er zu ihr: "Gern geschehen! Keine Ursache.“ Sie: "Wegen Ihnen habe ich jetzt meinen Bus verpasst!“

Hätte er sie einfach mal gefragt, ob sie seine Hilfe überhaupt benötigt oder möchte... Er dachte einfach er wüsste es besser und ist übergriffig geworden, und kapiert noch nicht einmal, dass er auf dem Holzweg ist. Das ist Hochmut in Reinform! Ebenso glaube ich, dass kein Mensch bewerten oder beurteilen kann und sollte, wie weit ein anderer Mensch in seiner Entwicklung, seinem Bewusstsein oder seiner Spiritualität ist. Jeder Mensch lebt seine Spiritualität auf individuelle Weise, die vielleicht im Außen nicht sichtbar ist.

 

In der heutigen Zeit des Wandels ist es oft wichtiger denn je, dass die Menschen verstehen und begreifen was vor sich geht. In früheren Zeiten mag es seine Berechtigung gehabt haben, heute jedoch hat es in meinen Augen keinen Bestand mehr!

Ich als Heiler und Coach kann den Menschen meine Hand reichen, sie ein Stück auf Ihrem Weg begleiten, Ihnen neue Blickwinkel eröffnen, vielleicht sogar eine Richtung aufzeigen, aber die Entscheidung muss (und ich sage selten muss!) der Klient selbst treffen und den Weg gehen, kann er auch nur selbst!

 

Mein Tipp an alle Hilfesuchenden: Wenn ein Heiler, ein Coach oder spiritueller Guru behauptet nur er kann dir helfen, und nur dann, wenn du eine riesige Summe auf einmal bezahlst, dann FINGER WEG!!!

Das heißt nicht, dass er kein Geld verlangen soll! Ganz und gar nicht, denn auch seine Zeit, seine Dienstleistung und sein Know How verdienen Anerkennung, Wertschätzung und einen dankbaren Ausgleich. Aber wenn ein Mensch in Not ist, dann gibt es immer eine Regelung der Bezahlung, die für beide Seiten adäquat ist.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und hoffe ich habe dir wichtige Impulse mit diesem Beitrag gegeben.

 

Alles Liebe

Deine Anabella

 

erschienen April 2015

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